Papa,
es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke. Manchmal sind es klare Erinnerungen – dein Lachen, deine Worte, deine Wärme – und manchmal sind es nur kleine Bruchstücke, ein Gefühl, ein Geruch, ein Gedanke, der plötzlich da ist und mich mitten im Alltag trifft. Dann spüre ich wieder, wie sehr du mir fehlst.
Ich denke so oft an die Zeit mit dir zurück. An das, was war, und auch an das, was unausgesprochen geblieben ist. Worte, die ich dir noch sagen wollte. Fragen, die ich dir gern gestellt hätte. Umarmungen, die ich heute so sehr vermisse.
Deine Güte begleitet mich bis heute. Du hattest eine Art, die Welt etwas heller zu machen, auch wenn dein eigener Weg oft schwer war. Und genau das tut mir weh – zu wissen, wie viel du getragen hast, wie viel du durchstehen musstest. Dein Lebensweg, dein Schmerz, dein Abschied… all das brennt bis heute in meinem Herzen. Dein Tod war ein Schnitt, der nie wirklich heilt.
Du fehlst mir an allen Ecken meines Lebens. In den kleinen Momenten, wenn ich etwas Schönes erlebe und automatisch denke: Das hätte ich dir sofort erzählt.
In den anstrengenden Tagen, an denen ich deine Stimme hören, deinen Rat bekommen oder einfach nur wissen möchte, dass du da bist.
In jeder Kleinigkeit, die ich früher so selbstverständlich mit dir geteilt habe – über mich, über die Kinder, über unser Leben. Es fehlt. Du fehlst.
Und jetzt, in dieser Weihnachtszeit, ist der Schmerz besonders laut. Diese Zeit, in der du immer so viel Wärme, Ruhe und Liebe ausgestrahlt hast. Alles erinnert mich an dich. Manchmal wunderschön, manchmal kaum auszuhalten.
Papa, du bist nicht mehr hier – aber du bist überall in mir. In meinen Gedanken, in meinen Gefühlen, in meinen Erinnerungen. Ich trage dich mit mir, immer.
Und ich vermisse dich… tiefer, leiser und stärker, als Worte es jemals beschreiben können.